Ein kurzes Wort zu den Kosten:

Dass ein Anwalt nicht umsonst arbeitet, ist allgemein bekannt.

Die anwaltlichen Gebühren richten sich im Regelfall nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Eine Vielzahl meiner Tätigkeiten kann über eine Rechtsschutzversicherung abgerechnet werden, sofern Sie über eine solche verfügen.
Rechtsschutzversicherungen nennen Ihnen auf Anfrage gerne einen Anwalt, mit dem sie zusammenarbeiten. Da Sie aber die freie Anwaltswahl haben, sollten Sie auch bei einem verkehrsrechtlichen oder strafrechtlichen Problem immer einen Spezialisten zu Rate ziehen. Auch wenn jeder Anwalt grundsätzlich jede Rechtsfrage beantworten könnte, kann die Erfahrung eines Spezialisten in vielen Fällen zu einem schnelleren und günstigeren Ergebnis führen. Für Sie ändert sich bei der Beauftragung eines nicht von Ihrer Rechtsschutzversicherung vorgeschlagenen Anwalts an der Kostenübernahme nichts - nur für die Versicherung wird es in der Regel teurer. Das hängt damit zusammen, dass die Versicherungen gerne Gebührenvereinbarungen mit Anwälten treffen, die niedriger liegen, als die üblicherweise zu übernehmenden Gebühren. Im Gegenzug wird der Anwalt dann gegenüber dem Ratsuchenden vorgeschlagen.

Auch wenn Sie nicht über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, sollten Sie ein Gespräch suchen.
Ich informiere Sie gerne über die Möglichkeiten der Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe und einer Pflichtverteidigung.

Die Kosten für die Strafverteidigung fallen je nach Arbeitsaufwand und Umfang des Strafprozesses aus. Für ein Beratungsgespräch sind in der Regel zwischen 150,00 € und 200,00 € netto zu veranschlagen. Eine Beratung macht aus meiner Sicht erst nach erfolgter Akteneinsicht Sinn. Die Kosten für die Akteneinsicht sind in diesem Betrag bereits enthalten. Die Fotokopiekosten fallen zusätzlich an.

Sofern Sie lediglich einen einfachen Rat ohne Akteneinsicht wünschen, belaufen sich die Kosten hierfür auf 50,00 € netto zzgl. MwSt.

Erst nach Akteneinsicht kann beurteilt werden, wie hoch die Kosten für die Strafverteidigung voraussichtlich ausfallen werden.
Speziell in Umfangsachen reichen die gesetzlichen Gebühren nicht aus, um als Anwalt kostendeckend zu arbeiten. Hier wird normalerweise eine Vergütungsvereinbarung auf Basis eines Stundenhonorars abgeschlossen werden.
Für Revisions-, Wiederaufnahme-, Strafvollstreckungs- und Strafvollzugsverfahren gelten jeweils unterschiedliche Kostenansätze. Fragen Sie in solchen Fällen unverbindlich an!

In Bußgeldverfahren sind die anwaltlichen Gebühren ähnlich dem Strafverfahren abhängig vom Arbeitsaufwand und Umfang der Tätigkeit sowie von der Höhe des Bußgelds im Bußgeldbescheid. Die Gebühren liegen etwas unter denen für eine Strafverteidigung.

Im Rahmen der Verkehrsunfallregulierung werden die anfallenden Kosten durch die gegnerische Versicherung aus der Höhe des regulierten Schadens übernommen. Sofern Sie hier über keine Rechtsschutzversicherung verfügen, müssen Sie bei einer Teilregulierung anteilig die entstandenen Anwaltsgebühren übernehmen.

Opfervertretung erfolgt in der Regel als Beistand auf Staatskosten oder nach Bewilligung von Prozesskostenhilfe.